Bildmodul

Akrodermatitis

Die Acrodermatitis atrophicans Herxheimer ist eine Hauterkrankung. Sie kann im Spätstadium (Stadium III) einer Borreliose auftreten.

Dabei kommt es vor allem an den unteren Extremitäten älterer Patienten zu einer rötlich-blauen Verfärbung der Haut mit nachfolgendem Gewebsverlust. Die Haut wird papierdünn und glänzend, die sogenannte „chronische Akrodermatitis“ entsteht.

Die Erkrankung verläuft progredienten. Im Frühstadium zeigt sich eine asymptomatische Schwellung und livide Verfärbung des betroffenen Hautareals. Im weiteren Verlauf verliert das Subkutangewebe an Substanz (Atrophie). Die Haut wirkt dünn (Zigarettenpapierhaut), zeigt eine livide fleckige oder flächenhafte Verfärbung und die Hautvenen können sichtbar hervortreten.

Diagnose der Akrodermatitis

Der Arzt stellt die Diagnose „Akrodermatitis“ überwiegend klinisch, also aus dem Krankheitsbild heraus. Ergänzend werden einige Laboruntersuchungen durchgeführt. Über die Standarddiagnostik der Borreliose hinaus besteht die Möglichkeit einer Hautbiopsie.

Behandlung der Akrodermatitis

Bei der Behandlung der Akrodermatitis werden Antibiotika eingesetzt. Die Dauer der Therapie hängt dabei vom Stadium der Erkrankung ab. Die Dosierung muss ausreichend hoch und lange genug erfolgen, damit restlos alle Bakterien abgetötet werden.