Chlamydien

Chlamydien sind eine weit verzweigte Familie kugelförmiger Bakterien, die je nach Untergruppe verschiedene Erkrankungen hervorrufen können. Chlamydien benötigen zur Vermehrung und ihr eigenes Überleben Zellen anderer Organismen. Sie sind teils Verursacher zahlreicher Krankheiten, wie z.B. Lungenentzündung, Gefäßverkalkung, Herzinfarkt. Hierbei unterscheiden sich zwei wichtige Untergruppen:

 

Chlamydia pneumoniae:

Kann Entzündungen der Bronchien (Bronchitis) und der Nasennebenhöhlen (Sinusitis) hervorrufen oder zu einer Lungenentzündung (sogenannte atypische Pneumonie) führen, die meist mild verläuft. Diese Chlamydienart ist weit verbreitet.

Chlamydia trachomatis:

Verursacht Geschlechtskrankheiten sowie Entzündungen am Auge. Diese Chlamydien-Infektion zählt heute zu den häufigsten Geschlechtskrankheiten. Je nach Altersgruppe sind bis zu zehn Prozent der Bevölkerung mit Chlamydien (Chlamydia trachomatis) infiziert – viele Frauen sogar, ohne etwas davon zu merken (asymptomatische Infektion). Diese Infektionen führen oftmals sehr leicht zu weiteren Ansteckungen oder sogar zur Sterilität.

Labormethoden BCA-lab:

 

LymeSpot revised für Borrelien und Chamydien pneumoniae CPDA-Röhrchen
Chlamydia pneumoniae EliSpot CPDA-Röhrchen
Chlamydia pneumoniae Antikörper Serum-Röhrchen
Chlamydia trachomatis EliSpot CPDA-Röhrchen
Chlamydia pneumoniae Antikörper Serum-Röhrchen
DNA-PCR Chlamydia trachomatis EDTA-Röhrchen
DNA-PCR Chlamydia pneumoniae EDTA-Röhrchen