Borrelien

Die Borreliose wird durch Bakterien (Spirochäten) ausgelöst, die meist durch einen Zeckenstich in den Körper gelangen. Überwiegend verläuft die Infektion ohne Komplikationen und kann durch die normale Immunabwehr eliminiert oder kontrolliert werden.

Borreliose diagnostizieren:

Reicht die Immunabwehr nicht aus, verursacht die Infektion zum Teil chronische Beschwerden (z.B. in den Gelenken). Eine Impfung gegen Borreliose ist bislang nicht verfügbar. Aus diesem Grund sollte bei einem Zeckenkontakt und auffälliger Symptomatik an eine entsprechende Borreliose Diagnose gedacht werden.

Gleichzeitig können durch einen Zeckenstich weitere Erreger (z.B. Rickettsien, Babesien und Ehrlichien) übertragen werden. Die wichtigsten Erreger der Borreliose, Borrelia burgdorferi, Borrelia garinii und Borrelia afzelii sind mit dem Syphiliserreger Treponema pallidum verwandt.

Labormethoden BCA-lab:

 

LymeSpot revised CPDA – Röhrchen
LymeSpot revised für Borrelien und Chamydien pneumoniae CPDA – Röhrchen
Borrelien EliSpot CPDA – Röhrchen
CD3-/CD57+ Zellen Heparin + EDTA-Röhrchen
Borrelien IgG und IgM-EIA Serum-Röhrchen
Borrelien IgG und IgM-Blot Serum-Röhrchen
DNA-PCR Borrelien, bei positivem Befund
→ Speziesaufklärung Borrelioa – DNA PCR
EDTA-Röhrchen
Borrelia miyamotoi Elispot CPDA-Röhrchen
Immunstatus Heparin + EDTA-Röhrchen